Die Blaue Grotte auf Capri

Die Insel Capri im Mittelmeer gehört zu den beliebtesten Touristenattraktionen – hier zeigt sich am schönsten die Vielfalt sehenswerter Ausflugsziele der Urlaubsregion Kampanien. Die Insel Capri bietet seinen Besuchern neben dem mondänen Flair und dem herrlichen Klima auch viele Sehenswürdigkeiten.

Die schönsten Urlaubsziele im Golf von Neapel – Capri und die Blaue Grotte

Eine Besonderheit von Capri ist die Blaue Grotte in Anacapri – einem breiten Publikum bekannt geworden ist sie durch die Erzählung des Dichters August Kopisch, der die Blaue Grotte auf einer Reise entdeckte und dessen Faszination darüber in seinem Buch zum Ausdruck kommt. Schon in der Antike war die Blaue Grotte von Capri bekannt und als besonderer Ort respektiert. Im Nordwesten von Capri gelegen, ist die Blaue Grotte für die Besucher, die in Booten von den Führern ins Innere der Höhle gesteuert werden, weithin sichtbar. Um durch den engen Höhleneingang zu gelangen, werden nur kleine Gruppen von maximal zehn Personen in die Blaue Grotte geführt. Das Innere der Höhle misst etwa 30 auf 50 Meter – die Wassertiefe beträgt hier circa 15 Meter. Durch den engen Höhleneingang kommen die Lichtreflexionen innerhalb der Grotte besonders gut zum Ausdruck.

Farbreflexionen bei Sonne und Licht – die Blaue Grotte von Capri

Insel Capri

Die Lage der Insel Capri

Das Naturschauspiel innerhalb der Blauen Grotte fasziniert die Besucher bis zum heutigen Tag immer wieder aufs Neue. Ebenso lieben Besucher der Insel Capri die traumhafte Landschaft und das milde, mediterrane Klima. Wer die Insel erkundet, dem eröffnen sich faszinierende Naturschönheiten, herrliche Küsten, blühende Zitronenbäume und das türkisfarbene Meer. Auf der Insel Capri gibt es mehrere sehenswerte Grotten, doch die beliebteste unter ihnen ist die Blaue Grotte, in der das Wasser auf faszinierende Weise blau schimmernd wahrgenommen wird. Ist die Wasseroberfläche ruhig und der Himmel klar, sind die magischen Farbeffekte besonders intensiv. Diese Blaufärbung im Innern der Grotte gab ihr den italienischen Namen „Grotta Azzura“. Etliche Maler, wie beispielsweise Heinrich Jakob Fried, inspirierte die Blaue Grotte zu kreativen Bildmotiven. Neben den blau schimmernden Reflexionen sind auch die von der Höhlendecke wie Eiszapfen herunterhängenden Stalaktiten interessant anzuschauen – die Blaue Grotte ist nicht zuletzt eine geologisch bedeutsame Tropfsteinhöhle. Wer die Höhle außerhalb des größten Ansturms besuchen will, für den empfehlen sich die Frühsommermonate Mai und Juni, aber auch in den Spätsommertagen bis in den Oktober hinein lassen die größten Besucherströme nach.