Die Costa Smeralda auf Sardinien

Der Name ist nicht übertrieben! „Costa Smeralda“ heißt „Smaragdküste“, und das Wasser des Mittelmeers an dieser Küste schimmert wirklich blaugrün wie ein Smaragd – übrigens ist es auch sehr sauber, ideal für Taucher, Schwimmer, Surfer …

Die Costa Smeralda erstreckt sich im Nordosten der Insel Sardinien zwischen den Städten Palau (im Norden) und Olbia (im Süden). Olbia besitzt einen Flughafen, so dass Touristen problemlos anreisen können. Bereits seit den 1960-er Jahren erfreut sich die Costa Smeralda übrigens großer Beliebtheit bei den „Reichen und Berühmten“, die gerne mit ihren Privatyachten an den schönen Yachthäfen der Küste anlegen.

Interessante Orte an der Smaragdküste

Die Region der Costa Smeralda war bereits in prähistorischer Zeit (im 1. und 2. vorchristlichen Jahrtausend) besiedelt. Seltsame Türme, die so genannten „Nuraghen„, sind als Zeugnisse dieser Zeit erhalten geblieben. Nuraghen sind u.a. auf der Gemarkung der Stadt Arzachena (rund 11.500 Einwohner) zu besichtigen. Porto Cervo, ein Teilort von Arzachena, liegt unmittelbar an der Küste und gilt als einer der schönsten Orte an der Costa Smeralda. Im Hafen von Porto Cervo legen häufig vornehme Yachten an, die Restaurants und Boutiquen des Ortes sind auf anspruchsvolle internationale Gäste eingestellt. Es macht Spaß, über die „Piazzetta“ (den Hauptplatz) des Ortes und durch die schmalen Straßen zu bummeln.

Malerische Bucht auf Sardinien

Malerische Bucht auf Sardinien

Ein Wahrzeichen von Porto Cervo ist die leuchtend weiß gestrichene Kirche „Stelle Maris“. Von Palau (3.800 Einwohner) aus können Bootsausflüge zu der Inselgruppe La Maddalena mit der bewohnten Hauptinsel Maddalena unternommen werden. Wer sich für die italienische Geschichte interessiert, sollte die kleine Insel Caprera (von Maddalena aus über einen Damm zu erreichen) besuchen. Dort befinden sich nämlich das Landhaus des berühmten italienischen Revolutionärs Giuseppe Garibaldi (geboren 1807, gestorben 1882 auf Caprera) und ein Garibaldi-Museum („Museo Nazionale del Compendio Garibaldi“). Viele weitere Orte und passende Hotels an der Costa Smeralda werden auf www.bella-sardinien.de vorgestellt.

Golfplatz – Strände – Wassersport

Einer der schönsten Golfplätze von Sardinien (oder von ganz Italien?) liegt an der Costa Smeralda bei Porto Cervo! Es handelt sich um den 18-Loch-Platz des Pevero Golf Clubs. Die Anlage ist sehr anspruchsvoll und mit interessanten Wasserhindernissen versehen. So manchem Golfspieler wird es hier etwas schwerfallen, sich auf sein Spiel zu konzentrieren – der Meerblick vom Platz ist so fantastisch! Nach dem Spiel können sich die Golffreunde noch im Restaurant des Golf Clubs mit Gleichgesinnten zusammensetzen. Schnorchler und Taucher lieben das klare Wasser an der Costa Smeralda – und die Schwimmer natürlich auch!

Der Strand „Spiaggia del Principe“ bei Arzachena mit seinem feinen Sand lädt zum Sonnenbaden und Schwimmen ein. Dieser Strand ist rundum von Felsen umgeben und sehr naturnah. Am „Lido di Puttulongu“ nördlich von Olbia tummeln sich besonders gern Surfer und Taucher. Die Infrastruktur mit Restaurants, Bootsverleih, Liegen- und Sonnenschirmverleih ist hier sehr gut. Einen spektakulären Ausblick zu den Maddalena-Inseln und bis hinüber nach Korsika können die Besucher des Strandes „Spiaggia di Palau Vecchio“ bei Palau genießen. Die meisten Strände an der Costa Smeralda fallen flach zum Meer hin ab und sind daher auch für Kinder und Nichtschwimmer gut geeignet!