Triest – Hauptstadt von Friaul-Julisch Venetien

Italienischer Name: Trieste

Einwohner: ca. 208.000

Fläche: ca. 84,49 km²

Region: Friaul-Julisch Venetien

Lage

Geschichte

Klima und Freizeitmöglichkeiten

Sehenswürdigkeiten

Gastronomie und Unterhaltung

Urlaubsangebote

Die Lage von Triest:

Triest

Die Lage von Triest

Die Stadt Triest an der Adria – am Golf von Triest – liegt an der östlichen Grenze Italiens,  in direkter Nachbarschaft zu Slowenien, 100 Kilometer westlich der slowenischen Hauptstadt Llubljana und 150 Kilometer östlich von Venedig.

Die Geschichte von Triest:

Die Geschichte der Stadt geht noch auf keltisch-illyrische Ursprünge zurück, als der Ort Tergeste von einem dieser beiden Stämme gegründet wurde. Unter Kaiser Augustus wurde er ein Teil des römischen Reiches und blieb dies bis zu dessen Untergang. Es folgte eine lange Zeit wechselnder Herrscher: Langobarden, Ostgoten, Byzantiner, Karl der Große. Kaiser Lothar III. und Venedig. Als die Stadt der jahrzehntelangen Kriege zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert überdrüssig wurde, stellte sie sich schließlich unter den Schutz von Leopold III, der habsburgisch-österreichische Herzog von Österreich, Steiermark und Kärnten. Was zunächst als reines Protektorat geplant war, wurde in den nächsten Jahrzehnten zum jahrhundertelangen Besitztum der Habsburger. Zwar bemühten sich Venedig und auch Napoleon zwischendurch Triest dauerhaft unter ihre Herrschaft zu bekommen, aber bis zum Ende des Ersten Weltkrieges blieb die Stadt Habsburger Besitz und wurde dabei sowohl wirtschaftlich als auch künstlerisch-kulturell zu einem wichtigen Zentrum des Reiches. Nach dem Ersten Weltkrieg kam sie dann in italienischen Besitz und wurde auch noch bis weit nach dem Zweiten Weltkrieg zum Brennpunkt zwischen Italien und dem späteren Jugoslawien. Seit dem Jahr 1962 ist Triest die Friaul-Julisch Venetische Hauptstadt.

Klima und Freizeitmöglichkeiten in Triest:

Triest steht in erster Linie für Sehenswürdigkeiten, Kunst und Kultur. Doch durch das angegliederte Meer stehen im Freizeitbereich vor Allem auch die Wassersportarten an erster Stelle und Schwimmen, Segeln, Surfen, Boot fahren und Angeln sind hier in reichhaltiger Vielfalt durchführbar. Radtouren ins Hinterland, auch in das nahegelegene Slowenien, bieten sich ebenso an und können sogar teilweise als geführte Touren gebucht werden. Ausflüge zu den nahen Lagunen nahe San Michele al Tagliamento sollten bei einem mehrtägigen Aufenthalt in der Stadt ein Teil im Pflichtprogramm sein. Und zu guter Letzt finden Golfer ihre Passion im Golf Club Trieste, östlich der Stadt, nahe der Autobahn E70.

Sehenswürdigkeiten in Triest:
Schloss Miramare bei Triest

Schloss Miramare bei Triest

Triests Sehenswürdigkeiten sind vielfältig und erfüllen die Entdeckerfreude aller Besucher. Bauten wie die Palazzi um die Piazza dell’Unità d’Italia herum prägen das klassische Bild dieser Stadt und zeugen auch von einer langen Vergangenheit. Der Opernplatz Piazza Verdi – in unmittelbarer Nähe gelegen – vereint die berühmte Oper – in der schon Kaiser Gastspiele besuchten – in ausgesuchter Harmonie mit der Alten Börse, die 1806 von Antonio Molari errichtet wurde. Die Altstadt, welche unter Mussolini bewusst verkommen gelassen wurde um die antiken Bauten wieder zum Vorschein bringen zu können, bietet einige besonders schöne Sehenswürdigkeiten mit dem Teatro Romano, der Kirche Santa Maria Maggiore, der Kathedrale San Giusto und dem Kastell San Giusto. Die beiden Letztgenannten sind zudem die Wahrzeichen der Stadt. Neben der Altstadt gibt es aber auch Vieles in der Neustadt und in der Vorstadt zu sehen: Borgo Teresiano und Borgo Giuseppino. Hier befinden sich unter Anderem der Canale Grande, die Piazza Ponterosso, die Triestiner Synagone und eine Vielzahl an Museen, mit denen Triest reich gesegnet ist – wie zum Beispiel die Städtischen Museen Revoltella, Morpurgo und Risiera di San Sabba.

Gastronomie und Unterhaltung in Triest:

In Triest ausgehen und tagsüber oder am Abend einen leckeren Kaffee oder ein hervorragendes Essen zu genießen fällt nicht weiter schwer. Die Stadt beherbergt einige der besten Kaffeehäuser Italiens, zu denen das über 180 Jahre alte Caffè Timmaseo am Lungomare genauso zählt wie das Antico Caffè San Marco in der Via Cesare Battisti, welches im Jugendstil gehalten ist. Das Essen wiederum kann man in Restaurants und Trattorien wie dem Ristorante La Bottega Di Trimalcione in der Via Della Guardia oder der Trattoria Ai Fiori an der Piazza Hortis Attilio genießen. Den anschließenden nächtlichen Umtrunk erhält man zum Beispiel in harry’s Bar in der Via Carducci Giosue oder in Bar Mama’s in der Via Della Geppa. Auch Diskotheken oder Konzerte kann man hier hervorragend besuchen, wobei die Angebotspalette international ist. Eine sehr empfehlenswerte Locations bietet dafür der Etnoblog Estivo, in dem regelmäßig Veranstaltungen organisiert werden.