Meran in Südtirol

Italienischer Name: Merano

Einwohner: ca. 38.000

Fläche: ca. 26,3 km²

Region: Trentino-Südtirol

Lage

Geschichte

Klima und Freizeitmöglichkeiten

Sehenswürdigkeiten

Urlaubsangebote

Die Lage von Meran:

Die Lage von Meran

Die Lage von Meran

Meran liegt im Tal des Flusses Etsch an einer Stelle, wo wichtige historische Fernhandelsstraßen zusammentreffen: Nach Westen durch das Vintschgau geht die Straße zum Reschenpass, nach Norden zum Timmelsjoch und zum Brennerpass. Die nächste größere Stadt in Richtung Süden, abwärts der Etsch, ist Bozen. Die Gipfel der Sarntaler Alpen, die sich östlich und nördlich von Meran erheben, sind über 2.000 m hoch.

Die Geschichte von Meran:

Die erste urkundliche Erwähnung Merans fällt ins Jahr 857 (als „Mairania“). Der Name ist aber schon älter: Bereits zur Zeit der römischen Antike stand auf der Gemarkung der heutigen Stadt ein römisches Militärlager: „Castrum Maiense“. Meran erhielt im 13. Jahrhundert die Stadtrechte, war bis 1848 Hauptstadt der Grafschaft Tirol und gehörte bis 1918 zur Habsburger Monarchie Österreich-Ungarn. Die Bürger der Stadt lebten vom Weinbau und vom Handwerk und vor allem natürlich vom Handel zwischen Italien, Österreich und der Schweiz. 1809 fand nahe der Stadt eine Schlacht zwischen Tirolern auf der einen Seite und Franzosen und Bayern auf der anderen Seite statt, die so genannte „Schlacht am Küchelberg“. Wegen des sonnigen Klimas und der guten Luft kamen bereits im 19. Jahrhundert Touristen zur Kur in die Stadt. Nachdem Kaiserin Sissi von Österreich 1870 und 1889 im Meraner Schloss Trauttmannsdorff Urlaub gemacht hatte, erlebte der Tourismus in der Region einen zusätzlichen Aufschwung. 1918 kam die Stadt mit ganz Südtirol zu Italien.

Klima und Freizeitmöglichkeiten in Meran:

Ein Wellnessurlaub ist in Meran ganzjährig und unabhängig vom Wetter möglich: Die moderne Therme besitzt 15 Innen- und Außenpools, eine große Saunalandschaft und einen Spa-Bereich. Im Spa-Bereich können u.a. Massagen und Kosmetikbehandlungen gebucht werden. Im Winter wird es im Raum Meran recht kalt: Im Dezember bewegen sich die Temperaturen in der Regel zwischen – 4 °C und + 7 °C, im Januar zwischen – 5 °C und + 6 °C. Im beliebten Skigebiet „Meran 2000“ tummeln sich daher zwischen Anfang Dezember und Ende März die Skisportler. Auf Höhen zwischen 1.680 m und 2.300 m haben die Abfahrtsläufer die Wahl zwischen 40 km leichten, mittelschweren und schwierigen Pisten. Fünf Sessellifte, eine Kabinenbahn und eine Pendelbahn bringen die Wintersportler weit nach oben! Auch Snowboarder kommen auf ihre Kosten, für sie ist ein Funpark eingerichtet, und für die Kinder wird ein Extra-Bereich mit Rodelbahn und Zauberteppichen angeboten.

Auch Schlittschuhläufer finden Gelegenheit, ihr Hobby auszuüben: Von November bis März steht ihnen die Eishalle „Meranarena“ offen. Der Sommer verwöhnt die Touristen mit viel Sonne (acht Sonnenstunden pro Tag im Juli und sieben im August). Da werden die Gäste sicherlich gern einmal einen Ferientag im Freibad „Lido Meran“ verbringen. Mit seinem Beachvolleyball- und Basketballplatz und einem „Funbecken“ mit Riesenrutschbahn ist das Freibad für Kinder und Teenager gleichermaßen attraktiv. Wanderurlauber kommen am besten zwischen Mai und Oktober in die Region, wo wunderschöne, sonnige Wege auf sie warten. Als Beispiel sei die „Meraner Sonnenterrasse“ genannt, die über 17 km von Meran nach Verduns und Schenna führt. Wer am liebsten mit Wandergruppen unter der Leitung eines ortskundigen Wanderführers unterwegs ist, bucht am besten eine Wanderreise nach Südtirol mit dem Veranstalter Pura Aktiv Reisen.

Sehenswürdigkeiten in Meran:
Blick auf Meran

Blick auf Meran

Das Wahrzeichen der Stadt ist die gotische Pfarrkirche „St. Nikolaus“, deren 83 m hoher Turm die gesamte Altstadt überragt. Wer sich für sakrale Kunst interessiert, sollte die Meraner Heiliggeistkirche besuchen, die etwas außerhalb der Innenstadt steht. Sie ist mit Statuen und Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert ausgeschmückt. Mitten zwischen Weinbergen nahe dem Schloss Trauttmannsdorff steht die romantische St.-Valentin-Kapelle. Dieses Kirchlein bildet ein hübsches Fotomotiv, und ein Spaziergang dorthin lohnt sich. Schloss Trauttmannsdorff selbst dürfte eines der beliebtesten Touristenziele von ganz Südtirol sein. Der ehemalige Adelswohnsitz (erbaut um 1300) beherbergt heute das „Südtiroler Landesmuseum für Tourismus“. Ein großartig angelegter Park umgibt das Schloss. Die Besucher können durch Waldstücke, mediterrane Gärten und Barockgärten schlendern und sich auf schattigen Bänken ausruhen.